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Neuer Wohnbereich mit der Technik einer Intensivstation

  • 8. September 2015

Beatmete Bewohner beziehen im Neuro Care Hünfeld eigene Etage / Modernstes Alarmierungssystem

Kisten packen, schleppen, auspacken: Jeder, der schon einmal einen Umzug stemmen musste, weiß, wieviel Organisation, Arbeit und Nerven er erfordert. In einem Fachpflegezentrum wie dem Neuro Care in Hünfeld ist der Aufwand um ein Vielfaches größer. Denn hier zogen jüngst Bewohner, die auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind, in einen eigens für sie geschaffenen, hochspezialisierten Wohnbereich um.

„Das technische Herzstück ist die neue, zusätzliche Rufanlage, die sich ansonsten nur in Intensivstationen findet“, erläutert Schwab. Das System ist in der Lage, Alarmsituationen bei Bewohnern dieses Bereiches sowohl akustisch als auch optisch auf einem Computermonitor darzustellen. Diese Funktion geschieht parallel zur bisherigen Rufsituation über Dect-Handys. Konkret heißt das: Meldet etwa der Pulsoximeter, dass der Sauerstoffgehalt im Blut besorgniserregend fällt, werden die Pflegekräfte sofort alarmiert – sowohl über ein akustisches Signal der Geräte, das unabhängig von der Elektronik ertönt, über eine Rufanlage über Handy und eine Signalleuchte vor dem Apartment als auch über eine Anzeige am Computerbildschirm. Ausgelöst werden kann dies über sechs mögliche Meldefunktionen der permanent überwachenden medizinischen Geräte sowie durch den Bewohner, wenn er selbstständig einen Alarmknopf drückt.

Möglich ist dies, weil die Geräte jedes einzelnen Bewohners mit einer zentralen Anlage verbunden sind. „Die Pflegekräfte können von jedem Bewohner-Apartment aus direkt sehen, bei welchem Bewohner welche Hilfe notwendig ist“, erläutert Schwab. So können sie optimal und schnell auf jeden Notfall reagieren, weil sie mit einem Blick erkennen können, welche Maßnahme, wo und wie schnell ergriffen werden muss. „Für die Bewohner ist somit eine noch höhere Versorgungsqualität garantiert, für die Pflegekräfte erleichtert das neue System erheblich die Arbeit“, ist Robert Schwab sich sicher.

Damit die Technik im Neuro Care-Fachpflegezentrum auch einwandfrei funktioniert, musste am Umzugstag jedes medizinische Gerät der Bewohner jeweils mit der Anlage verbunden werden: „Für unser Haustechniker und unser Provider war das eine Menge Arbeit, musste er doch jedes einzelne Kabel neu verlötet werden“, sagt Schwab und ergänzt: „Anschließend mussten verschiedene Testläufe stattfinden, damit wir auch sicher sein konnten, dass Alarmierungen richtig ausgelöst werden.“ Erst nachdem das geschafft war, wurden die Bewohner in ihre Zimmer gebracht – unter lückenloser medizinischer Beobachtung und in Begleitung mehrerer Pflegekräfte. „Ohne die Mitarbeit des ganzen Teams wäre dieser Umzug nicht möglich gewesen“, resümiert der fachliche Leiter des Neuro-Care Robert Schwab.

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