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Unterrichten 2.0 – me:care mit virtuellem Klassenzimmer

  • 21. April 2020

Ausbildung der angehenden Fachkräfte kann auch in Zeiten von Corona weitergehen

FULDA. Ungewöhnliche Zeiten erfordern innovative Umsetzungen: In der me:care Altenpflegeschule in Fulda setzt man seit dieser Woche auf ein virtuelles Klassenzimmer um, um den Unterricht gewährleisten zu können.

„Seit dem 20. April können wir unseren Unterricht in ein komplett virtuelles Klassenzimmer verlegen“, freut sich Schulleiter Michael van Gerven und ergänzt: „Clevere E-Learning-Konzepte sind an der me:care seit jeher wichtiger Bestandteil in der Wissensvermittlung. In dem jetzt geplanten Umfang ist es aber auch für uns eine neue Erfahrung.“ Dass man so flexibel auf die ungewöhnlichen Gegebenheiten und Beschränkungen eingehen könne, habe man zwei Umständen zu verdanken, erläutert Michael van Gerven: „Zum einen haben alle Kollegen an einem Strang gezogen, damit es weitergehen kann. Zum anderen ist die me:care durch ihre hervorragende Ausstattung prädestiniert dafür, solch eine Idee umzusetzen.“

Denn nicht nur die Klassenräume im Josefsgarten sind etwa dank Whiteboards auf dem neuesten Stand digitaler Technik, auch die Schüler sind es. So wurde allen angehenden Pflegefachkräften in der dreijährigen Ausbildung von Beginn an ein Tablet-PC zur Verfügung gestellt. Darüber können die Lernenden – ebenso wie über Smartphone, Notebook oder PC – auf eine interaktive Schülerplattform zugreifen. Dort sind die Lernskripte hinterlegt und der Austausch zu Fachfragen ist denkbar einfach. All dies sind nun Voraussetzungen, den Lehr- und Lernprozess vollständig digital gestalten zu können.

Um das virtuelle Klassenzimmer zu errichten, nutzt der Dozent eine spezielle Software. Er lädt seine Schülerinnen und Schüler per E-Mail zum Unterricht ein, sie bestätigen mit dem Einloggen ihre Anwesenheit. Dann können sie den Lehrenden und alles, was sie sonst auf dem Whiteboard sehen könnten, auf ihrem eigenen Bildschirm nachvollziehen. Nachfragen an den Dozenten sind jederzeit möglich – übers Mikrofon oder in einem Chat. Im Anschluss finden sie alle Skripte auf der bereits vertrauten digitalen Plattform. „Einmal mehr können wir mit dieser Möglichkeit einen neuen Weg in der Ausbildung angehender Pflegefachkräfte anbieten – und das Lehrjahr für die Menschen, die sich für diese wichtigen Berufe entschieden haben, weiterführen“, unterstreicht Laura Wehner, organisatorische Leitung der me:care Altenpflegeschule.

Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang auch bei dem Regierungspräsidium in Darmstadt für die die durchweg gute Zusammenarbeit und Untersetzung.

me:care Pflegeschule mit virtuellem Klassenzimmer

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