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Der Blick über den Tellerrand als Chance für eine ganze Berufssparte

  • 24. August 2020

Mediana / me:care gut vorbereitet für Start der Generalistik in der Pflegeausbildung

FULDA/HÜNFELD. Startschuss für die neue generalistische Pflegeausbildung: Ab dem neuen Ausbildungsjahr im Oktober 2020 werden Schüler in der Pflege nach erfolgreichem Examen einen einheitlichen Berufsabschluss als „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ vorweisen können. Notwendige konzeptionelle Veränderungen in der dreijährigen  Ausbildung haben die Fachleute bei Mediana längst abgeschlossen.

Wo bisher die Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in eigenen theoretischen und praktischen Korridoren durchgeführt wurden, können sich Auszubildende in der Pflege zukünftig auf die Versorgung von Menschen aller Altersstufen und in unterschiedlichen Bereichen einstellen. Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder im ambulanten Dienst, in psychiatrischen Einrichtungen oder bei Einsätzen in einem Hospiz, das Spektrum der Ausbildung wird sich deutlich erweitern und bietet nach Ansicht vieler Experten die Chance über den Tellerrand hinaus zu blicken.
„Wir haben schon sehr früh damit begonnen, unsere Konzepte für die Pflegeausbildung neu zu ordnen und aufzuarbeiten, um sie den zukünftigen Herausforderungen anzupassen“, erklärt Bastian Hans – Geschäftsführer Mediana.
In Zusammenarbeit mit Einrichtungs- und Pflegedienstleitung sowie den Praxisanleitern hat Mediana die Ausbildungsinhalte auf den Prüfstand gestellt. Bastian Hans sieht in der Generalistik eine Chance für die Altenpflege. „Wir sind gefordert, alle Schüler für die Arbeit mit alten Menschen und das damit verbundene Umfeld zu begeistern. Im Gegensatz zu Krankenhäusern, für die sich gerade junge Menschen nach der Schulausbildung initiativ begeistern, steigen unsere Auszubildenden eher durch Schulpraktika oder Schnuppertage in die Pflege ein“, weiß Hans aus langjähriger Erfahrung.
Er befürwortet die aus seiner Sicht längst fällige Gleichstellung der Ausbildung. Auch wenn die Schwerpunkte anders gewichtet sind – in der Altenpflege ist der Kontakt zum Menschen viel intensiver – so sei es doch eine Aufwertung des Berufes.
Die generalistische Ausbildung stellt für alle Azubis eine deutliche Wissenserweiterung dar. Für die Altenpflegeschüler ist der Blick hinter die Kulissen der medizinischen Sichtweise gut. Sie sind breiter aufgestellt für typische Krankheitsbilder im Alter. Für die Schüler aus Krankenhäusern spielt der soziale Aspekt im Umgang mit Hilfsbedürftigen und die Betreuung von Angehörigen eine wesentlich größere Rolle.

Alles in allem sei die Generalistik in der Pflege ein Schritt in die richtige Richtung, sagt Hans insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass der Berufsabschluss in allen Mitgliedsstaaten der EU anerkannt wird und die zukünftigen Fachkräfte sich frei entscheiden können, welches Arbeitsumfeld sie wählen wollen.

In diesem Zusammenhang bedankt sich der Mediana Geschäftsführer auch für die zahlreichen Kooperationen mit verschiedensten Einrichtungen, welche für die generalistische Ausbildung Grundvoraussetzung sind und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

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